Dividenden in der Schweiz: Der komplette Leitfaden
Was Dividenden sind, wie sie funktionieren, was du steuerlich beachten musst – und ob sich eine Dividendenstrategie für dich lohnt.
Lesezeit: ca. 15 Minuten · Zuletzt aktualisiert: März 2026
Das Wichtigste in Kürze
- • Dividenden sind Gewinnausschüttungen an Aktionäre. Schweizer Unternehmen schütteten 2025 eine Rekordsumme von fast 60 Mrd. Franken aus.
- • In Krisen sind Dividenden bemerkenswert stabil: Im Schnitt sinken sie nur um 0,9%, während Kurse um 7% und Gewinne um 18% fallen.
- • In der Schweiz werden Dividenden als Einkommen besteuert, Kapitalgewinne sind steuerfrei – ein klarer Nachteil gegenüber Wachstumsaktien.
- • Wer auf Dividenden setzt, sollte sie in der Säule 3a halten (steuerfrei), global diversifizieren und auf Qualität achten.
Inhalt
1. Was sind Dividenden?
Wenn du Aktien eines Unternehmens besitzt, gehört dir ein kleines Stück davon. Und wenn dieses Unternehmen Gewinn macht, kann es einen Teil davon an seine Aktionäre auszahlen – das ist die Dividende.
Stell dir vor, du besitzt zusammen mit drei Freunden eine Bäckerei. Am Jahresende bleiben 100'000 Franken Gewinn übrig. Ihr könnt den Gewinn im Unternehmen behalten (z.B. für einen neuen Ofen) oder einen Teil als Dividende verteilen – also 25'000 Franken pro Person. Die meisten Unternehmen machen eine Mischung aus beidem.
Typische Dividendenzahler sind grosse, etablierte Firmen. In der Schweiz sind das Unternehmen wie Nestlé, Novartis, Roche, Zurich Insurance oder Swiss Re. Junge Wachstumsunternehmen – vor allem aus dem Tech-Bereich – zahlen hingegen oft keine Dividende. Sie investieren ihren Gewinn lieber ins Wachstum.
Schweizer Unternehmen haben eine ausgeprägte Dividendenkultur: 2025 wurden knapp 60 Milliarden Franken an Aktionäre ausgeschüttet. Laut Vontobel dürfte die Gesamtsumme 2026 auf rund 64 Milliarden Franken steigen. Die Dividendenrendite des SPI liegt bei rund 3,2 Prozent – deutlich über der Rendite von Schweizer Bundesobligationen.
Nestlé zahlt seit über 60 Jahren ununterbrochen Dividende und hat sie 29 Mal erhöht. Roche hat die Ausschüttung 38 Mal in Folge gesteigert. Es gibt keine Pflicht, Dividenden auszuzahlen – die Generalversammlung entscheidet jährlich darüber.
2. Wie funktionieren Dividenden?
Dividendenrendite
Die Dividendenrendite zeigt, wie viel Dividende du im Verhältnis zum Aktienkurs erhältst. Kostet eine Aktie 100 Franken und zahlt 3 Franken Dividende, beträgt die Rendite 3 Prozent. Der Schweizer Markt bietet historisch 2,5 bis 3,2 Prozent, spezielle Hochdividenden-ETFs 3,5 bis 4 Prozent.
Der Ex-Dividenden-Tag
Ein häufiges Missverständnis: Dividenden sind kein Bonus zusätzlich zum Kursgewinn. Am Ex-Dividenden-Tag sinkt der Aktienkurs exakt um den Dividendenbetrag. Steht eine Aktie bei 100 Franken und zahlt 3 Franken, steht sie danach bei 97 Franken. Du hast nicht mehr Geld – nur in anderer Form. Du hast also nicht mehr Geld als vorher.
Ausschüttend vs. thesaurierend
Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden auf dein Konto aus. Thesaurierende reinvestieren sie automatisch. Für den Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs effizienter, weil keine Transaktionskosten anfallen. Mehr dazu in meinem ETF-Leitfaden.
Dividendenkalender Schweiz: Wann wird gezahlt?
Schweizer Unternehmen schütten typischerweise einmal jährlich aus, meist zwischen März und Mai nach der Generalversammlung. Die Dividendensaison beginnt jeweils im März und erreicht ihren Höhepunkt im April. Bis Ende Mai haben die meisten SMI-Unternehmen ausgeschüttet.
Hier die typischen Termine der grössten Schweizer Dividendenzahler:
| Unternehmen | Typischer GV-Monat |
|---|---|
| Nestlé | April |
| Roche | März |
| Novartis | März |
| Zurich Insurance | April |
| Swiss Re | April |
| UBS | April |
| ABB | März |
| Swisscom | April |
| Swiss Life | Mai |
| Holcim | Mai |
Wichtig: Entscheidend für den Dividendenanspruch ist das Ex-Dividenden-Datum (Ex-Tag) – der erste Handelstag, an dem die Aktie ohne Dividendenabschlag gehandelt wird. Wer die Dividende erhalten will, muss die Aktie vor dem Ex-Tag gekauft haben. Die genauen Daten werden jeweils einige Wochen vor der GV veröffentlicht. Einen vollständigen Dividendenkalender mit allen SPI-Unternehmen findest du z.B. bei vpi-schweiz.ch.
In den USA und Grossbritannien sieht der Rhythmus anders aus: US-Unternehmen zahlen typischerweise quartalsweise (vier Mal pro Jahr), britische Firmen halbjährlich. Ein global diversifizierter Dividenden-ETF glättet diese Saisonalität und zahlt das ganze Jahr über regelmässig aus – ein Vorteil gegenüber einem reinen Schweiz-Fokus, bei dem sich die Zahlungen auf wenige Monate konzentrieren.
3. Dividenden und Steuern in der Schweiz
Die steuerliche Behandlung ist der entscheidende Punkt. Die Situation in der Schweiz ist speziell. Denn Kursgewinne auf privaten Wertschriften sind steuerfrei, Dividenden werden als Einkommen besteuert. Im Ausland werden Kursgewinne oft besteuert (dafür kennt das Ausland mit wenigen Ausnahmen keine Vermögenssteuer).
Alle Details zur Besteuerung von Wertschriften findest du in meinem Steuer-Einmaleins.
Verrechnungssteuer (35%)
Bei Schweizer Aktien wird die Verrechnungssteuer von 35 Prozent abgezogen. Diese kannst du über die Steuererklärung vollständig zurückfordern – vorausgesetzt, du deklarierst die Dividende korrekt. Sie erhöht deine definitive Steuerlast nicht, bindet aber vorübergehend Liquidität.
Einkommenssteuer
Die definitive Steuer fällt als Einkommenssteuer an. Je nach Kanton und Wohnort fällt der Grenzsteuersatz unterschiedlich hoch aus. Ein Beispiel: Bei 100'000 Franken im Dividenden-ETF mit 3,5 Prozent Rendite erhältst du 3'500 Franken Dividende. Bei einem Grenzsteuersatz von 30 Prozent zahlst du 1'050 Franken Steuern pro Jahr.
Steuerfreie Dividenden aus Kapitaleinlagereserven (KER)
Wichtige Ausnahme: Einige Schweizer Unternehmen können Dividenden ganz oder teilweise steuerfrei aus Kapitaleinlagereserven (KER) ausschütten. KER sind Mittel, die Aktionäre bei Gründung oder Kapitalerhöhungen einbezahlt haben. Viele SPI-Unternehmen können einen erheblichen Teil so auszahlen. Prominente Beispiele: Holcim oder SIG Group. Seit 2020 gilt: Steuerfreie KER-Ausschüttungen dürfen den Betrag der steuerbaren Dividende nicht übersteigen.
Ausländische Quellensteuer
Bei ausländischen Aktien wird die Quellensteuer des Herkunftslands abgezogen (z.B. 15 Prozent in den USA dank Doppelbesteuerungsabkommen, bis 30 Prozent in Frankreich). Einen Teil kannst du zurückfordern, aber oft nicht alles.
Achtung: Auch bei thesaurierenden ETFs werden Dividenden in der Schweiz als Einkommen versteuert – obwohl du kein Geld aufs Konto erhältst.
4. Die Vorteile von Dividendenaktien
Dividenden sind erstaunlich stabil in Krisen
Die vielleicht stärkste Eigenschaft von Dividenden ist ihre Krisenstabilität. Der Harvard-Ökonom John Lintner zeigte 1956: Unternehmen glätten ihre Dividenden bewusst. Manager erhöhen nur, wenn sie den Gewinn als nachhaltig betrachten – und kürzen nur im äussersten Notfall.
Über zwölf Nachkriegs-Rezessionen (1948–2020) betrug der durchschnittliche Rückgang der Dividende pro Aktie lediglich 0,9 Prozent – während Gewinne um 18 Prozent einbrachen und der S&P 500 im Schnitt 7 Prozent verlor. Selbst in der Finanzkrise sank die Dividende nur um 6 Prozent, während die Gewinne um über 90 Prozent kollabierten. In zwei Rezessionen stiegen die Dividenden sogar. Eine Dividendenkürzung wird vom Markt als Schwächezeichen interpretiert – ein Signal, das Manager vermeiden wollen.

Die Psychologie hilft
Dividenden sind schlicht auch emotional. Meine erste Dividende löste irgendwie positive Gefühle aus. Dividenden können also helfen, dass man überhaupt investiert – und das sollte das zentrale Ziel sein. Beim Investieren ist es nicht zentral, dass man perfekt rational anlegt, sondern dass man die persönliche Anlagestrategie langfristig verfolgt. Die eigene Anlagestrategie nimmt Rücksicht auf den eigenen Charakter, die Vorlieben, Werte und Emotionen – und wenn Dividenden zu einem selbst passen, dann: Go for it!
Auch gegen negative Emotionen helfen Dividenden. Wer während eines Crashs sein Portfolio um 40 Prozent im Minus sieht, gerät in Panik. Wer gleichzeitig Dividenden aufs Konto erhält, hat einen psychologischen Anker. Die Verhaltensökonomen Shefrin und Statman erklärten 1984: Wir ordnen Dividenden mental einem «Einkommenskonto» zu. Ausserdem verhindern sie, dass man in Panik zu viel verkauft.
Dividendenzahler wirtschaften disziplinierter
Arnott und Asness (2003, Financial Analysts Journal) zeigten über 130 Jahre: Unternehmen mit hohen Ausschüttungsquoten wachsen schneller. Grund: Wer Kapital zurückgibt statt in fragwürdige Projekte zu stecken, wirtschaftet effizienter. Michael Jensen (Harvard) nannte das das «Free Cash Flow»-Problem.
5. Die Nachteile von Dividendenaktien
Dividenden müssen als Einkommen versteuert werden
In der Schweiz sind Kursgewinne auf Wertschriften steuerfrei. Dividenden hingegen werden als Einkommen besteuert – zum Grenzsteuersatz.
Ein Rechenbeispiel: Du hast 100'000 Franken in einem Dividenden-ETF mit 3,5 Prozent Dividendenrendite. Das sind 3'500 Franken Dividenden pro Jahr. Bei einem Grenzsteuersatz von 30 Prozent zahlst du darauf rund 10'500 Franken Steuern pro Jahr.
In diesem Zusammenhang beobachte ich oft ein Missverständnis: Dividenden bekommt man nicht zusätzlich zur Kursrendite – Dividenden sind also kein Bonus wie beim Job. Die Steuern, die du auf die Dividenden zahlst, sind somit nicht einfach egal. Denn am Tag, an dem die Dividenden ausbezahlt wird, sinkt der Aktienkurs exakt um den Dividendenbetrag. Du hast danach als nicht mehr Geld – im Gegenteil: Du hast weniger, weil du die Dividende sogar noch versteuern musst.
Zwar zeigt die akademische Forschung (Clemens Sialm, 2009, American Economic Review) dass der Markt den Nachteil teilweise durch höhere Vorsteuerrenditen kompensiert – aber nicht genug.
Eingeschränkte Diversifikation
Wer nur in Dividendenzahler investiert, schliesst rund die Hälfte aller kotierten Unternehmen aus. Tech-Firmen und Wachstumsunternehmen zahlen oft keine Dividenden. Ein reines Dividendenportfolio ist zudem sektoral unausgewogen: Banken, Versicherungen und Pharma sind überrepresentiert, Technologie unterrepresentiert.
6. Dividendenaristokraten der Schweiz
Als Dividendenaristokraten gelten Unternehmen, die ihre Dividende mindestens 10 Jahre ununterbrochen erhöht haben. Aktuell zählen 17 Schweizer Unternehmen dazu:
| Unternehmen | Anzahl Jahre | Dividende 2025 | Div.-Rendite |
|---|---|---|---|
| Roche | 35 | 9.80 | 3,1% |
| Novartis | 31 | 3.70 | 3,0% |
| Lindt & Sprüngli | 30 | 1'800.00 | 1,5% |
| Nestlé | 29 | 3.10 | 3,8% |
| Givaudan | 16 | 72.00 | 2,6% |
| Partners Group | 16 | 45.00 | 5,5% |
| Geberit | 15 | 12.90 | 2,3% |
| ALSO | 13 | 5.30 | 3,4% |
| Sika | 13 | 3.70 | 2,8% |
| DKSH | 12 | 2.50 | 4,2% |
| Temenos | 12 | 1.40 | 1,9% |
| Zug Estates | 12 | 49.00 | 2,1% |
| Logitech | 11 | 1.36 | – |
| Swiss Life | 11 | 36.50 | 4,5% |
| Berner Kantonalbank | 11 | 10.80 | 2,8% |
| PSP Swiss Property | 10 | 3.95 | 2,4% |
| Siegfried | 10 | 0.40 | 0,5% |
Roche führt die Liste mit 35 Jahren ununterbrochener Dividendenerhöhung an, gefolgt von Novartis (31 Jahre) und Lindt & Sprüngli (30 Jahre). Nestlé folgt mit 29 Jahren.
Quelle: VZ Vermögenszentrum (Stand März 2026)
7. Falls Dividenden, dann so
Wenn du auf Dividenden setzen möchtest – z.B. weil du in der Entnahmephase bist – beachte vier Punkte:
Günstige ETFs statt teure Aktienfonds
Ein Dividenden-ETF kostet 0,15–0,29% pro Jahr, ein aktiver Fonds oft 1,5% oder mehr. Mehr dazu in meinem ETF-Sparplan-Vergleich. Ein gutes Beispiel ist der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield ETF für eine globale Dividendenstrategie oder der iShares Swiss Dividend ETF für einen Schweiz-Fokus.
Wenn möglich in die Säule 3a
Dividendenerträge in der Säule 3a sind steuerfrei. Vor Steuern rentieren Dividendenaktien sogar leicht besser. Prüfe bei deinem 3a-Anbieter (finpension, VIAC, frankly), ob ein Dividendenfonds verfügbar ist. Mehr in meinem Säule-3a-Vergleich.
Global diversifizieren
Verschiedene Regionen zahlen zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus. Ein globaler Dividenden-ETF glättet die Saisonalität und vermeidet Klumpenrisiken.
Dividenden reinvestieren
Der SPI stieg in 20 Jahren um 220%. Ohne Reinvestition nur 80%. Wähle einen thesaurierenden ETF oder investiere Dividenden manuell wieder.
Zinseszinseffekt reinvestierter Dividenden
Forscher der London Business School (Dimson, Marsh, Staunton) dokumentieren Aktienrenditen über 125 Jahre: Ein Dollar, investiert 1900, wuchs real um den Faktor 14 durch Kursgewinne. Mit reinvestierten Dividenden: Faktor 1'654. Für die Schweiz: Der SPI stieg in 20 Jahren um 220 Prozent. Ohne Reinvestition nur 80 Prozent. Dividenden machten mehr als die Hälfte des Vermögensaufbaus aus.
Deswegen: Nicht vergessen, die Dividenden wieder zu investieren!
8. Dividenden-ETFs für Schweizer Anleger
Gängige ETFs an der SIX. Die besten ETF-Sparplan-Anbieter findest du in meinem Vergleich.
| ETF | Fokus | TER | Rendite | ISIN |
|---|---|---|---|---|
| Vanguard FTSE All-World High Div. Yield | Global | 0,29% | ~3,5% | IE00B8GKDB10 |
| iShares Swiss Dividend | Schweiz | 0,15% | ~3,0% | CH0237935652 |
| SPDR S&P Global Div. Aristocrats | Global (Aristokraten) | 0,45% | ~4,0% | IE00B9CQXS71 |
| Vanguard FTSE All-World High Div. (Acc) | Global (thes.) | 0,29% | thes. | IE00BK5BR626 |
| UBS MSCI Swiss Dividend | Schweiz | 0,28% | ~3,5% | CH1330515498 |
9. Häufige Fragen zu Dividenden in der Schweiz
Kann ich in der Schweiz von Dividenden leben?
Theoretisch ja, aber du brauchst ein grosses Portfolio. Bei 3,5% Rendite benötigst du rund 1,7 Mio. Franken für 60'000 Fr. pro Jahr – vor Steuern.
Soll ich Einzelaktien oder ETFs für Dividenden kaufen?
ETFs sind fast immer besser. Mit einem Dividenden-ETF investierst du in Hunderte oder Tausende Dividendenzahler gleichzeitig.
Was passiert mit Dividenden bei einem Börsencrash?
Dividenden sinken deutlich weniger als Kurse. Im Schnitt unter 1 Prozent Rückgang über 12 Rezessionen.
Thesaurierend oder ausschüttend – was ist besser?
Ansparphase: thesaurierend. Entnahmephase: ausschüttend kann praktisch sein. Steuerlich macht es in der Schweiz keinen Unterschied.
Sind Dividenden aus der Säule 3a steuerfrei?
Ja. Sämtliche Erträge innerhalb der 3a – auch Dividenden – sind während der Laufzeit steuerfrei.
Was sind Kapitaleinlagereserven (KER)?
KER sind Mittel, die Aktionäre bei Gründung oder Kapitalerhöhungen einbezahlt haben. Dividenden daraus sind steuerfrei.
10. Fazit
Dividendenaktien sind weder gut noch schlecht – es kommt auf deine Situation an.
Für junge Anleger im Vermögensaufbau sind sie steuerlich nicht optimal. Ein normaler Welt-ETF ist die bessere Wahl, weil Kursgewinne in der Schweiz steuerfrei sind.
Für konservative Anleger in der Entnahmephase können sie ein sinnvoller Baustein sein, denn Dividenden sind in Krisen sehr stabil.
Die theoretisch optimale Strategie wäre (leider nicht ganz einfach umzusetzen): Im freien Vermögen einen Welt-ETF halten, der möglichst tiefe Dividenden zahlt (steuerfreie Kursgewinne) und in der Säule 3a einen Dividendenfokus wählen (steuerfreie Dividenden). So kombinierst du das Beste aus beiden Welten.
Wenn du erst am Anfang stehst: Ein einziger Welt-ETF reicht normalerweise. Dividendenstrategien werden relevant, wenn du dich dem Ruhestand näherst oder bewusst einen Cashflow-Baustein willst.
Und zum Schluss: Wer Dividendenaktien mag, soll sie kaufen. Wer sie nicht will, ist auch ok. Denn der grösste Fehler ist nicht, ob Dividenden Ja oder Nein, sondern wenn man gar nicht investiert.
Weiterführende Inhalte
- 📊 Online-Broker-Vergleich 2026 – Finde den günstigsten Broker
- 🧮 Zinseszinsrechner – Berechne den Effekt reinvestierter Dividenden
- ⚖️ Säule-3a-Vergleich – Die besten Anbieter für steuerfreie Dividenden
- 📚 Die besten ETFs – ETF-Empfehlungen im Überblick
Quellen
- Lintner, J. (1956): Distribution of Incomes of Corporations. American Economic Review.
- Dimson, E., Marsh, P. & Staunton, M.: UBS Global Investment Returns Yearbook 2025.
- Shefrin, H. & Statman, M. (1984): Explaining Investor Preference for Cash Dividends. Journal of Financial Economics.
- Arnott, R. & Asness, C. (2003): Surprise! Higher Dividends = Higher Earnings Growth. Financial Analysts Journal.
- Sialm, C. (2009): Tax Changes and Asset Pricing. American Economic Review.
- Vanguard (2026): Dividends Unpacked – Investment Case, Index Selection and Implementation.
- VZ Vermögenszentrum: Schweizer Dividendenaristokraten (Stand März 2026).
- Robert J. Shiller, Datenbank «Irrational Exuberance», Yale University.